v.l.n.r.: Sissy Mayerhoffer, Gloria, Alex, Antonia, Pfarrer Mag. Michael Chalupka

Diakonie-Adventkranzfeier im ORF Funkhaus

Diakoniedirektor Mag. Michael Chalupka und Jugendliche der „I-FIT Schule“ überbringen dem ORF-Humanitarian Broadcasting einen besonderen Adventkranz. Der Ursprungskranz der Diakonie soll insbesondere an Kinder und Jugendliche in Not erinnern.

v.l.n.r.: Sissy Mayerhoffer, Gloria, Alex, Antonia, Pfarrer Mag. Michael Chalupka

v.l.n.r.: Sissy Mayerhoffer, Gloria, Alex, Antonia, Pfarrer Mag. Michael Chalupka

Adventkranz nach alter Tradition

Am Donnerstag, den 30. November überbrachte Diakoniedirektor und Pfarrer Michael Chalupka – in Begleitung von drei Schüler/innen der „Inklusiven FIT-Schule“ der Diakonie –, der Leiterin des ORF-Humanitarian Broadcasting, Sissy Mayerhoffer, einen besonderen Adventkranz ins ORF-Funkhaus, den die Jugendlichen selber nach alter Tradition gebunden haben. Der Adventkranz ist eine Erfindung der Diakonie vor mehr als 170 Jahren. Der Hamburger Pfarrer Johann Hinrich Wichern, den die schlechten Lebensbedingungen von Kindern in den Armenvierteln der Stadt bedrückte, gründete das „Rauhe Haus“, wo er den Kindern ein neues Zuhause gab und hier 1839 den Adventkranz erfand. Dieser Ursprungskranz hatte nicht nur vier Kerzen für die Sonntage, sondern für jeden Tag im Advent eine Kerze, weil er für die Kinder im ersten diakonischen Projekt 1839 die Zeit bis Weihnachten verkürzen sollte. Wicherns Arbeit war der Vorläufer der heutigen Diakonie, der sozialen Arbeit der Evangelischen Kirche.

Pfarrer Mag. Michael Chalupka, Sissy Mayerhoffer

Pfarrer Mag. Michael Chalupka, Sissy Mayerhoffer

Chancen für Kinder und Jugendliche

Michael Chalupka betonte in seiner Ansprache: „Chancen für Kinder und Jugendliche zu geben, das stand auch ganz am Anfang der Diakonie und darum ist es uns immer so wichtig, am Anfang des Advents daran zu erinnern, dass genau diesen Kindern mit den ,denkbar schlechtesten Zeugnissen‘, wie es Pfarrer Wichern formuliert hatte, geholfen werden muss.“ Chalupka dankte in diesem Zusammenhang auch Sissy Mayerhoffer, ORF-Verantwortliche der Aktionen „Licht ins Dunkel“ und „Nachbar in Not“, die sich „immer wieder für die Ärmsten der Armen im eigenen Land, aber auch weit über die Grenzen hinaus“ engagieren. Ebenso sprach er allen anwesenden Journalistinnen und Journalisten, die sich im Foyer des ORF-Funkhauses zu dieser kleinen Feier versammelt hatten – von der Religion bis zur Information –, seinen Dank aus, da diese das ganze Jahr hindurch immer wieder den Blick auf jene lenken, die unserer Unterstützung bedürfen.

v.l.n.r.: Dr.in Roberta Rastl-Kircher, Christine Kaiser, Sissy Mayerhoffer, Mag.a Margit Kubala

v.l.n.r.: Dr.in Roberta Rastl-Kircher, Christine Kaiser, Sissy Mayerhoffer, Mag.a Margit Kubala

v.l.n.r.: Sissy Mayerhoffer, Gloria, Alex, Antonia, Pfarrer Mag. Michael Chalupka

v.l.n.r.: Sissy Mayerhoffer, Gloria, Alex, Antonia, Pfarrer Mag. Michael Chalupka

Hoffnungsträger

Sissy Mayerhoffer bedankte sich insbesondere bei den 16-jährigen Schüler/innen I-FIT-Schule, die alle gemäß des Mottos der Diakonie „Hoffnungsträger“ seien. Mayerhoffer: „Diese Schüler/innen, die geschickt Adventkränze binden und Kerzen montieren, bemühen sich nicht nur, hilfsbereit zu sein, sie sehen sich als Teil der Gemeinschaft, wissen über ihr Schulsystem Bescheid und verfolgen konkrete Ziele – sie brauchen dabei nur etwas mehr Zeit und benötigen etwas mehr Unterstützung als andere.“ Alex möchte in einem Büro, Gloria und Antonia als Kindergartenhelferinnen arbeiten.