Adventkranz der Diakonie

Diakonie-Adventkranzfeier im ORF-Funkhaus

Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser und Jugendliche überbringen dem ORF-Humanitarian Broadcasting einen besonderen Adventkranz.

Am Donnerstag, dem 29. November, überbrachte Diakoniedirektorin Maria Katharina Moser – in Begleitung von drei Schüler/innen der "Inklusiven FIT-Schule" sowie der Johann Sebastian Bach-Musikschule der Diakonie – dem ORF-Humanitarian Broadcastin und der Aktion LICHT INS DUNKEL“ einen besonderen Adventkranz ins ORF-Funkhaus, den die Jugendlichen nach alter Tradition gebunden haben.

Bläserquartett aus Schülern und einem Lehrer der Johann Sebastian Bach-Musikschule der Diakonie

Der Adventkranz ist eine Erfindung der Diakonie vor mehr als 170 Jahren. Der Hamburger Pfarrer Johann Hinrich Wichern, den die schlechten Lebensbedingungen von Kindern in den Armenvierteln der Stadt bedrückten, gründete das "Rauhe Haus", wo er den Kindern ein neues Zuhause gab und hier 1839 den Adventkranz erfand. Dieser ursprüngliche Kranz hatte nicht nur vier Kerzen für die Sonntage, sondern für jeden Tag im Advent eine Kerze, weil er für die Kinder im ersten diakonischen Projekt 1839 die Zeit bis Weihnachten verkürzen sollte. Wicherns Arbeit war sozusagen "Vorläufer" der heutigen Diakonie, der sozialen Arbeit der Evangelischen Kirche.

Maria Katharina Moser betonte in seiner Ansprache: "Chancen für Kinder und Jugendliche zu geben, das stand auch ganz am Anfang der Diakonie und darum ist es uns immer so wichtig, am Anfang des Advents daran zu erinnern, dass genau diesen Kindern mit den ,denkbar schlechtesten Zeugnissen‘, wie es Pfarrer Wichern formuliert hatte, geholfen werden muss.“ Die Diakoniedirektorin dankte in diesem Zusammenhang auch Christine Kaiser, interimistische Leiterin des ORF Humanitarian Broadcasting , sowie Kurt Nekula, Präsident des Vereins LICHT INS DUNKEL“, da diese Aktion auch für die Unterstützung der Schwächsten in unserer Gesellschaft stehe.

An der Feier im Foyer des ORF-Funkhauses nahmen auch Radiodirektorin Monika Eigensperger, Wiens Landesdirektorin Dr. Brigitte Wolf, Religionschefin Doris Appel sowie Journalist/innen der verschiedensten Bereich aus dem Funkhaus teil, die das ganze Jahr hindurch immer wieder den Blick auf jene lenken, die Unterstützung bedürfen.

Schülerinnen und Schülern der I-FIT-Schule überreichen den Kranz

Die 16-jährigen Schülerinnen und Schülern der I-FIT-Schule, die alle gemäß dem Motto der Diakonie "Hoffnungsträger" sind, erklärten den Anwesenden, wie sie die Adventkränze gebunden und die Kerzen montiert haben. Für musikalische Untermalung sorgte das Bläserquartett der Johann Sebastian Bach-Musikschule der Diakonie.